Orphan - das Waisenkind

ab 18.März auf DVD & Blu-Ray

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Kurzinhalt

Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds Esther (Isabelle Fuhrman) verbirgt sich das Böse  – kompromisslos, berechnend und kaltblütig. Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard) ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten… Der Regisseur Jaume Collet-Serra (House of Wax) hat mit ORPHAN – DAS WAISENKIND einen ungewöhnlichen Horrorfilm geschaffen, der dem Wunsch nach der perfekten Familie den perfekten Alptraum entgegensetzt. In den Hauptrollen brillieren Vera Farmiga (Departed – Unter Feinden) und Peter Sarsgaard (Flightplan – Ohne jede Spur). Zudem wartet der Film mit einer großen Neuentdeckung auf: Isabelle Fuhrman, die nach dieser Rolle mit Sicherheit kaum noch Gefahr läuft, als nettes kleines Mädchen besetzt zu werden.

Cast

VERA FARMIGA (Kate Coleman)

Vera Farmiga ist eine preisgekrönte Schauspielerin, die mit jeder weiteren Rolle, das Publikum in ihren Bann zieht. Sie beendete kürzlich den Dreh zu Jason Reitmans Up in the Air neben George Clooney und ist demnächst in dem Film The Vintner’s Luck (2009), einer Adaption des gleichnamigen Romans von Elizabeth Knox unter der Regie von Niki Caro zu sehen. Farmiga spielte in jüngster Zeit Hauptrollen in Carlos Brooks’ Quid Pro Quo (2008), Rod Luries politischem Drama Nothing But the Truth (2008) und dem Holocaust-Drama Der Junge im gestreiften Pyjama (The Boy in the Striped Pyjamas, 2008), für den sie mit einem British Independent Film Award als Beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde. Zuvor gewann Farmiga den Best Actress Award der Los Angeles Film Critics Association für ihre Performance in dem Independentfilm Down to the Bone (2004). Sie gewann außerdem den Best Actress Award des Sundance Film Festivals und den des Marrakech Film Festivals und wurde für ihre schauspielerische Leistung in der Rolle außerdem mit einer Nominierung für den Independent Spirit Award geehrt. Weitere ihrer Filme sind Martin Scorseses Academy Award®-prämiertes Drama Departed - Unter Feinden (The Departed, 2006) mit Matt Damon, Leonardo DiCaprio und Jack Nicholson; Anthony Minghellas Breaking & Entering - Einbruch und Diebstahl (Breaking & Entering , 2006) mit Jude Law; The Manchurian Candidate (2004) für Regisseur Jonathan Demme; der Horrorthriller Joshua - Der Erstgeborene (2007) neben Sam Rockwell und Never Forever (2007) mit Jung-woo Ha und David McInnis in weiteren Hauptrollen.

PETER SARSGAARD (John Coleman)

Peter Sarsgaard ist für seine Vielfältigkeit und die Fähigkeit bekannt, hinter die oft komplizierte Fassade seiner Charaktere zu schauen und das, was sich dort verbirgt, dem Publikum zu vermitteln. Er beendete kürzlich zwei von der Kritik hochgelobte, aufeinanderfolgende Spielzeiten in Chekhov-Stücken, erst neben Kristin Scott Thomas und Carey Mulligan am Broadway in „Die Möwe“ und dann neben Maggie Gyllenhaal am Off-Broadway in „Onkel Wanja“. Sarsgaard spielt außerdem eine Hauptrolle in Lone Scherfigs nächstem Film, An Education mit Dominic Cooper, Emma Thompson, Alfred Molina und Carey Mulligan. Man konnte Sarsgaard außerdem kürzlich in Isabel Coixets Elegy oder die Kunst zu Lieben (Elegy, 2008) mit Ben Kingsley und Penelope Cruz; Rawson Marshall Thurbers The Mysteries of Pittsburg (2008) neben Sienna Miller; Bertrand Taverniers In the Electric Mist (2009) mit Tommy Lee Jones und Machtlos (Rendition, 2007) mit Meryl Streep, Reese Witherspoon und Jake Gyllenhaal unter der Regie von Gavin Hood sehen. Für seine Nebenrolle in der Filmbiografie Kinsey (2004), geschrieben und inszeniert von Bill Condon und mit Liam Neeson und Laura Linney in den Hauptrollen, wurde Sarsgaard mit Nominierungen für den Critics’ Choice Award und den Independent Spirit Award geehrt. Er erntete außerdem viel Lob für sein Portrait des „New Republic“-Redakteurs Charles Lane in Billy Rays Shattered Glass (2003), für den er Golden Globe und Spirit Award Nominierungen als Bester Nebendarsteller, sowie Auszeichnungen der National Society of Film Critics und der Kritikerverbände von Boston, San Francisco, St. Louis, und Toronto, erhielt. Seine Rolle als John Lotter, der Peiniger und Vergewaltiger in Kimberly Peirces Boys Don’t Cry (1999) neben Hilary Swank und Chloe Sevigny, brachte Sarsgaard erste große Aufmerksamkeit. Weitere seiner Filme sind Year of the Dog (2007) unter der Regie von Mike White mit John C. Reilly und Molly Shannon; Jarhead - Willkommen im Dreck (2005) von Sam Mendes mit Jake Gyllenhaal und Jamie Foxx; Flightplan - Ohne jede Spur (2005) neben Jodie Foster; The Dying Gaul (2005) mit Patricia Clarkson und Campbell Scott; Garden State (2004) mit Zach Braff und Natalie Portman; K-19 - Showdown in der Tiefe (K-19 The Widowmaker, 2002) neben Harrison Ford und Liam Neeson und der Thriller Der verbotene Schlüssel (The Skeleton Key, 2005) mit Kate Hudson und Gena Rowlands. Sarsgaard besuchte das Actors Studio Programm an der Washington University in St. Louis, Missouri, und wurde danach in der Off-Broadway Produktion von Horton Footes “Laura Dennis” der Signature Theatre Company besetzt.

ISABELLE FUHRMAN (Esther)

Isabelle Fuhrman begann ihre Schauspielkarriere im zarten Alter von sieben, in der Show „Cartoon Fridays” des US-Kabelsenders Cartoon Network. Seitdem trat sie in zwei Spielfilmen auf und hatte Gastrollen in den Hitserien „Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits“ und „Justice: Nicht schuldig!". Fuhrman hat in Dutzenden von Werbespots mitgespielt und ihre Stimme einer Reihe von Projekten geliehen, darunter die Eddie Murphy Komödie Norbit (2007), die Fernsehserien „Desperate Housewives” und „Navy CIS” und Videospiele für die Wii-Plattform und Disney. Sie trat außerdem in mehreren Comedy-Sketchen der „The Tonight Show mit Jay Leno” auf. Das nächste Projekt von Fuhrman, das in die Kinos kommt, wird Ben Stassens animierter 3D-Spielfilm Around the World in 50 Years 3D sein, in dem sie Hatchling Shelly, einer jungen Schildkröte, die ihren Freund Sammy aus den Augen verliert und 50 Jahre durch eine von Global Warming veränderte Welt reist, ihre Stimme leiht. Isabelle hat die Stella Adler und Sanford Meisner Schauspieltechniken studiert und ist außerdem eine geübte Gitarrenspielerin und Sängerin, die gern mit ihrer älteren Schwester Madeline Songs schreibt und vorträgt.

CCH POUNDER (Schwester Abigail)

CCH Pounder ist eine mehrfach für den Emmy nominierte Schauspielerin, die in diesem Herbst in der neuen US-Comedyserie „Brothers” eine Hauptrolle spielt und zurzeit in der Mystery-Serie „Warehouse 13” zu sehen ist. Zum Ende des Jahres hin wird man sie in James Camerons Spielfilm Avatar bewundern können. Pounders jüngste Projekte sind u.a. „The No. 1 Ladies’ Detective Agency” und der Independentfilm Rain (2008), der beim Los Angeles Pan African Film Festival mit Lob überschüttet wurde. Sieben Jahre lang spielte Pounder Claudette Wyms in der von der Kritik hochgelobten Serie „The Shield - Gesetz der Gewalt”, für die sie zahlreiche Auszeichnungen bekam, darunter eine Emmy-Nominierung als Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie, eine NAACP Image Award Nominierung als Beste Schauspielerin in einer Dramaserie, den MIB Prism Award, zwei Golden Satellite Awards, den Genii Excellence in TV Award des Southern California Chapter of the American Women in Radio & TV und den "LOOP" Award der Organisation Lupus LA. Pounder wurde außerdem mit einer Emmy-Nominierung als Beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Dr. Angela Hicks in der Serie “Emergency Room” und einer Emmy-Nominierung als Beste Gastrolle in einer Dramaserie für “Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI” geehrt. Außerdem erhielt sie eine Grammy Award Nominierung für das beste gesprochene Album für „Grow Old Along With Me, The Best is Yet to Come“ und gewann den höchsten Preis der Audio Publishers Association für „Women in the Material World“. Weitere Filme mit CCH Pounder sind Out of Rosenheim (Bagdad Café, 1987), Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor, 1984), Grüße aus Hollywood (Postcards from the Edge, 1990), RoboCop 3 (1993), Sliver (1993), Ritter der Dämonen (Tales from the Crypt: Demon Knight, 1995), Im Körper des Feindes (Face/Off, 1995) und End of Days - Nacht ohne morgen (End of Days, 1999).

JIMMY BENNETT (Daniel Coleman)

Jimmy Bennett ist ein vielseitig talentierter junger Schauspieler, der schon mit einigen Hollywoodgrößen gearbeitet hat. Kürzlich sah man ihn als den jungen James T. Kirk in J. J. Abrams’ Sci-Fi-Hit Star Trek (2009) und in Diminished Capacity (2008) mit Matthew Broderick und Alan Alda. Demnächst kann man ihn in der Hauptrolle von Robert Rodriguez’ magischem Fantasy-Abenteuer Das Geheimnis des Regenbogensteins (Shorts) sehen. Bennett spielte außerdem eine Hauptrolle in Evan Allmächtig (Evan Almighty, 2006) mit Steve Carell und Morgan Freeman; Wolfgang Petersens Poseidon (2006) mit Kurt Russell, Richard Dreyfuss und Josh Lucas und Firewall (2006) mit Harrison Ford und Virginia Madsen. Er war außerdem in Amityville Horror - Eine wahre Geschichte (The Amityville Horror, 2005) von Produzent Michael Bay und neben Bruce Willis in Hostage – Entführt (2005) zu sehen. Bennetts Stimme kann man außerdem in dem animierten Weihnachtsspielfilm Der Polarexpress (The Polar Express, 2004) mit Tom Hanks hören. Andere Filme des jungen Schauspielers sind Asia Argentos Das Herz ist eine hinterlistige Person (The Heart is Deceitful Above All Things, 2004) nach dem Roman von J.T. LeRoy und Der Kindergarten Daddy (Daddy Day Care, 2003) mit Eddie Murphy. Er spielte außerdem in der erfolgreichen TV-Serie „Everwood” mit und hatte Auftritte in der Miniserie „Detective” und den Serien „CSI - Den Tätern auf der Spur”, „Für alle Fälle Amy”, „The Guardian - Retter mit Herz” und „Strong Medicine: Zwei Ärztinnen wie Feuer und Eis”. Bennett hat außerdem Charakteren in einigen populären Kinderfilmen seine Stimme geliehen, darunter „I Want a Dog for Christmas, Charlie Brown”, „Fun With Roo (ABCs and 123s)” und „Winnie the Pooh: Springtime with Roo”. Wenn er nicht schauspielt, liebt er Fußball, Skateboarding, Schwimmen, Heavy Metal Musik und Gitarre spielen.

ARYANA ENGINEER (Max Coleman)

Aryana Engineer gibt mit ORPHAN – DAS WAISENKIND ihr Spielfilmdebüt. Aryana ist in Vancouver in Kanada geboren und hörgeschädigt, beherrscht sowohl die amerikanische Zeichensprache als auch das Lippenlesen und bringt einen starken Sinn für Realismus zu der Rolle der Max, die stark taub ist. Sie ist acht Jahre alt und tanzt gern, besonders Jazztanz und Ballett. Außerdem spielt sie gern mit ihrer Katze Cinder.

Crew

JAUME COLLET-SERRA (Regie)

Jaume Collet-Serra wurde 1974 in Barcelona im spanischen Katalonien geboren. In den frühen 90ern zog er von Barcelona nach Los Angeles, wo er die Filmhochschule des Columbia College besuchte. Kurz nach dem Abschluss begann seine Karriere als Cutter. Schon bald begann Collet-Serra, Musikvideos und dann später Werbespots für Produkte wie die PlayStation, Budweiser, MasterCard, Miller Lite, Pontiac, Smirnoff Ice, Renault, Verizon und 7-UP zu inszenieren, wobei er mit Agenturen wie McCann-Erickson, J. Walter Thompson, BBDO und TBWA\Chiat\Day zusammenarbeitete. Collet-Serras stilisierte, surreale und oft dunkle Ästhetik fiel schnell dem Produzenten Joel Silver auf, der ihn anheuerte um House of Wax (2005) zu inszenieren. Zwei Jahre später, brachte Collet-Serras Liebe zum Fußball ihn zurück nach Spanien, wo er die Regie bei Goal II: Living the Dream (2007) führte.

DAVID LESLIE JOHNSON (Drehbuch)

David Leslie Johnson begann seine Karriere als Produktionsassistent bei Frank Darabonts Die Verurteilten (The Shawshank Redemption, 1994), der in Johnsons Heimatstadt Mansfield im Staate Ohio, im historischen Mansfield Reformatory Gefängnis gedreht wurde, wo Johnsons Urgroßvater einst als Gefängniswärter tätig war. Johnson verbrachte die nächsten fünf Jahre als Darabonts Assistent und nutzte diese Chance, sein Talent als Drehbuchautor zu perfektionieren. 1999 schrieb Johnson eine Adaption der klassischen „Doc Savage”-Groschenromane und arbeitete später mit der Marvel-Comics-Legende Stan Lee daran, eine Idee von Lee in ein zweistündiges Fernsehdrehbuch zu verwandeln. Johnson schrieb daraufhin ein vierstündiges Miniserien-Sequel zu John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt (The Thing, 1982), was Leonardo DiCaprios Produktionsfirma Appian Way auf ihn aufmerksam werden ließ, für die er auch ORPHAN – DAS WAISENKIND schrieb. Johnson entwickelte ein frühes Interesse am Erzählen von Geschichten und begann schon in der zweiten Klasse, Theaterstücke zu schreiben. Später interessierte er sich fürs Kino und schrieb sein erstes Drehbuch im Alter von 19. Er besuchte die Ohio State University in Columbus und schloss mit einem Bachelor of Fine Arts in Fotografie und Kino ab. Momentan hat er mehrere Projekte in Entwicklung, eines der Neueren ist eine weitere Zusammenarbeit mit Appian Way an einem epischen Horror/Fantasy-Projekt, das durch ein klassisches Märchen inspiriert ist. Johnsons nächstes Projekt wird eine Adaption des australischen Geisterthrillers Lake Mungo (2008) sein.

ALEX MACE (Story)

Alex Mace ist ein Development Executive für Leonardo DiCaprios Produktionsfirma Appian Way. Bevor er sich die Haare schneiden ließ und begann, im Filmgeschäft zu arbeiten, war Mace in einer Rock ‘n’ Roll Band. Er ist Absolvent der UCLA.

JOEL SILVER (Produzent)

Joel Silver einer der profiliertesten und erfolgreichsten Produzenten in der Geschichte des Films, hat über 50 Filme produziert, darunter die bahnbrechende Matrix-Trilogie, die vierteilige Blockbusterserie Lethal Weapon und die wegweisenden Actionfilme Stirb Langsam (Die Hard, 1988) und Predator (1987). Bis zum heutigen Tage, haben Silvers Filme mehr als 10 Milliarden US-Dollar weltweit aus allen Auswertungsstufen eingespielt. Mit seiner Firma Silver Pictures produziert er momentan Sherlock Holmes unter der Regie von Guy Ritchie mit Robert Downey Jr., Jude Law und Rachel McAdams in den Hauptrollen, der um Weihnachten in die Kinos kommen soll und den Actionthriller The Book of Eli mit Denzel Washington in der Hauptrolle unter der Regie von Albert und Allen Hughes, mit einem voraussichtlichen Kinostart im Januar 2010. Silver hat kürzlich einen Deal für seine Produktionsfirma Dark Castle Entertainment abgeschlossen, der es ihm erlaubt, Projekten selbst grünes Licht zu geben und alle kreative Kontrolle über die von seiner Firma produzierten Filme zu behalten, die dann von Warner Bros. verliehen werden. Anstehende Filme von Dark Castle sind Whiteout, ein von Dominic Sena inszenierter Thriller mit Kate Beckinsale in der Hauptrolle; James McTeigues Actionfilm Ninja Assassin, den Silver mit den Wachowski Brüdern produziert hat und der psychologische Thriller The Factory mit John Cusack. Momentan produziert Dark Castle den Actionfilm The Losers, der auf den gleichnamigen Graphic Novels von DC Comics basiert und den Silver zusammen mit Akiva Goldsman produziert. Der Film wird von Sylvain White inszeniert und hat Jeffrey Dean Morgan, Zoe Saldana, Idris Elba, Columbus Short, Chris Evans und Jason Patric in den Hauptrollen. Dark Castle hat zuvor eine Reihe von Hits produziert, angefangen mit dem Rekorde-brechenden Haunted Hill (House on Haunted Hill, 1999), gefolgt von 13 Geister (Thir13en Ghosts , 2001), Ghost Ship (2002), Gothika (2003) und House of Wax (2005). Dark Castle brachte kürzlich Guy Ritchies von der Kritik hochgelobten Actionfilm RocknRolla (2008) in die Kinos, dessen Ensemble von Gerard Butler, Tom Wilkinson, Thandie Newton und Mark Strong angeführt wird. Zuvor spielte Silvers Matrix (The Matrix, 1999) über 456 Millionen US-Dollar weltweit ein, mehr als jeder andere Film in der Geschichte der Warner Bros. Studios zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung. Der weltweit für seine innovative Erzählung und Bilder gelobte Film, gewann vier Academy Awards®, darunter Beste Spezialeffekte. Als erste DVD-Veröffentlichung, von der sich eine Million Exemplare verkauften, war die Matrix-DVD in großem Maße für die ersten Verkäufe von DVD-Playern an private Konsumenten verantwortlich. Der zweite Teil der epischen Matrix-Trilogie, Matrix Reloaded (2003), spielte weltweit an den Kinokassen über 739 Millionen US-Dollar ein. Die Einspielergebnisse des Startwochenendes allein für Matrix Revolutions (2003), das letzte Kapitel der explosiven Trilogie, beliefen sich weltweit auf erstaunliche 203 Millionen US-Dollar. Bis zum heutigen Tage hat die Matrix-Serie über drei Milliarden US-Dollar aus allen weltweiten Auswertungsstufen eingespielt. Während er die Produktion von Matrix Reloaded und Matrix Revolutions überwachte, produzierte Silver das Videospiel „Enter the Matrix”, das eine Stunde an zusätzlichen Szenen beinhaltet, die von den Wachowski Brüdern geschrieben und inszeniert wurden und in denen Jada Pinkett Smith und Anthony Wong ihre Rollen aus den Filmen spielen. Er war außerdem Executive Producer von „Animatrix”, einer bahnbrechenden Sammlung von neun kurzen animierten Filmen, die durch die visionäre Action und die Erzählweise der Matrix-Filme inspiriert wurden. Silver produzierte später den Actionthriller V wie Vendetta (V For Vendetta, 2005) mit Natalie Portman, der auf der vielgepriesenen Graphic Novel gleichen Titels basiert und die Actionkomödie Kiss Kiss, Bang Bang (2005), geschrieben und inszeniert von Shane Black und mit Robert Downey Jr., Val Kilmer und Michelle Monaghan in den Hauptrollen. Er produzierte außerdem die Kassenhits Romeo Must Die (2000) mit Jet Li und Aaliyah; Exit Wounds - Die Copjäger (2001) mit Steven Seagal und DMX und Passwort: Swordfish (Swordfish, 2001) mit John Travolta, Hugh Jackman und Halle Berry in den Hauptrollen. Silver ist außerdem ein erfolgreicher Fernsehproduzent: er war Executive Producer der Serie „Moonlight”, einem romantischen Thriller mit Abstechern in die Vampirlegende, der den People’s Choice Award für das Beste Neue TV-Drama erhielt. Zuvor produzierte er die hochgelobte Fernsehserie „Veronica Mars” mit Kristen Bell in der Hauptrolle. Silver war, zusammen mit Richard Donner, David Giler, Walter Hill und Robert Zemeckis, einer der Executive Producers der preisgekrönten Horrorserie „Geschichten aus der Gruft”, die sich acht Jahre lang im US-Fernsehen halten konnte, sowie von zwei Geschichten aus der Gruft-Filmen. Silver begann seine Karriere bei Lawrence Gordon Productions, wo er es bis zum Posten des President of Motion Pictures brachte. Während seiner Zeit dort, war er Associate Producer bei Die Warriors (The Warriors, 1979); zusammen mit Gordon produzierte er außerdem Nur 48 Stunden (48 HRS., 1982), Straßen in Flammen (Streets of Fire, 1984) und Zum Teufel mit den Kohlen (Brewster’s Millions, 1985). 1985 startete Silver seine eigene Firma Silver Pictures mit dem Überraschungshit Das Phantom Kommando (Commando), dem Jumpin’ Jack Flash (1986) und Predator (1987) folgten. Silver Pictures festigte ihren Status als eine der führenden Produktionsfirmen im Filmgeschäft mit dem Start der Lethal Weapon -Serie und den Action-Blockbustern Stirb Langsam (Die Hard, 1988) und Stirb Langsam 2 - Die Harder (Die Hard 2: Die Harder, 1990). Silver produzierte außerdem The Last Boy Scout (1991), Demolition Man (1993), Richie Rich (1994), Einsame Entscheidung (Executive Decision, 1996) und Fletchers Visionen (Conspiracy Theory, 1997). 1967, lange vor seiner Karriere als Produzent, als er noch an der Columbia High School in Maplewood, New Jersey, zur Schule ging, entwickelten Silver und eine Gruppe von Freunden ein Spiel namens Ultimate Frisbee. Der schnelle Teamsport ist inzwischen zu einem weltweiten Phänomen mit offiziellen Wettbewerben in 50 Ländern geworden.

SUSAN DOWNEY (Produzentin)

ist eine profilierte Filmproduzentin, die mit einigen der bedeutendsten Talente in der Filmindustrie – von beiden Seiten der Kamera – zusammengearbeitet hat. Ihre lange Filmografie reicht von Action-Blockbustern über Dramen und Komödien bis hin zu Horrorthrillern. Downey produzierte jüngst eine Reihe von höchst unterschiedlichen Filmen, darunter der viel erwartete Sherlock Holmes, der am ersten Weihnachtsfeiertag in die US-Kinos kommen soll. Der von Guy Richie inszenierte Film mit Robert Downey Jr., Jude Law und Rachel McAdams in den Hauptrollen, ist ein Actionabenteuer, das Arthur Conan Doyles legendären Detektiv auf der Leinwand präsentiert, wie nie zuvor. Außerdem produzierte Downey den Actionthriller Whiteout unter der Regie von Dominic Sena mit Kate Beckinsale in der Hauptrolle, der im Herbst in die Kinos kommt. Sie produzierte außerdem den Horrorthriller The Factory unter der Regie von Morgan O’Neill mit John Cusack und ist ein Executive Producer des Actiondramas The Book of Eli mit Denzel Washington in der Hauptrolle, den Albert und Allen Hughes inszeniert haben. Beide Filme kommen 2010 in die Kinos. Momentan arbeitet Downey als Executive Producer an Iron Man 2, dem Sequel zu dem Blockbuster-Actionhit Iron Man (2008), der sich gerade in Produktion befindet. Der Film bringt Regisseur Jon Favreau wieder mit Robert Downey Jr., der in der Titelrolle zurückkehrt und Gwyneth Paltrow als seine ihm ergebene Assistentin zusammen und soll im Mai 2010 starten. Weitere Hauptrollen werden von Don Cheadle, Mickey Rourke und Scarlett Johansson gespielt. Downey hatte als Co-President von Dark Castle Entertainment und Executive Vice President of Production bei Silver Pictures zunächst gleich zwei wichtige Positionen inne. Nachdem sie 1999 zu Silver Pictures kam, betreute sie die Stoffentwicklung und Produktion von Spielfilmen beider Firmen, einschließlich 13 Geister (Thir13en Ghosts, 2001) und Passwort: Swordfish (Swordfish, 2001). Ihr Produktionsdebüt machte sie als Koproduzentin von Ghost Ship (2002) und war in derselben Position auch bei Born 2 Die (Cradle 2 the Grave, 2003) tätig. Downey produzierte weiterhin die Filme Gothika (2003) und House of Wax (2005) und war außerdem Executive Producer des hochgelobten Comedy-Thrillers Kiss Kiss, Bang Bang (2005). In jüngerer Zeit produzierte Downey Neil Jordans viel gepriesenes Psychodrama Die Fremde in dir (The Brave One, 2007) mit Jodie Foster und Terrence Howard und Guy Ritchies gut besprochene Komödie RocknRolla (2008) mit Gerard Butler, Tom Wilkinson, Thandie Newton, Idris Elba, Chris „Ludacris” Bridges und Jeremy Piven. Vor ihrer Zeit bei Dark Castle und Silver Pictures, arbeitete Downey an den Hitfilmen Mortal Kombat (1995) und Mortal Kombat: Annihilation (1997). Downey ist Absolventin der University of Southern California School of Cinema-Television.

JENNIFER DAVISSON KILLORAN (Produzent)

ist President of Production für Leonardo DiCaprios Produktionsfirma Appian Way, wo sie eine ganze Reihe von verschiedenen Projekten betreut. Appian Way produziert momentan den Kriminalthriller Beat the Reaper, der auf dem gleichnamigen Buch von Josh Bazell basiert; den Anime-Klassiker Akira; eine Neuauflage des zeitlosen Kinderfilms Die unendliche Geschichte (The Neverending Story, 1984) und Wolf of Wall Street, basierend auf dem Roman von Jordan Belfort, in dem er seinen Aufstieg und Fall als unternehmerische Ikone schildert. Killoran ist außerdem Co-Executive Producer der hoch anerkannten Dokumentarserie „Greensburg”, in der geschildert wird, wie die Stadt Greensburg in Kansas nach einem Tornado, der sie fast vollkommen zerstörte, als „grüne“ Stadt wieder aufgebaut wird. Zusätzlich zu ihrer Arbeit bei Appian Way, war Jennifer für die letzten 10 Jahre zusammen mit Rick Yorn als Manager tätig.

LEONARDO DiCAPRIO (Produzent)

ist ein mehrfach ausgezeichneter Schauspieler, der dreimal für den Academy Award® nominiert wurde.  Erst kürzlich erhielt er eine Golden Globe Nominierung für seine Darstellung des Frank Wheeler in Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road, 2008). Nebenbei leitet DiCaprio seine eigene Produktionsfirma, Appian Way. Unter dem Firmennamen Appian Way schrieb und produzierte er den hochgeachteten umweltpolitischen Dokumentarfilm 11th Hour - 5 vor 12 (The 11th Hour, 2007), dem er auch seine Stimme als Erzähler leiht. DiCaprio produzierte außerdem Gardener of Eden (2007), Public Enemies (2009); er war außerdem Executive Producer von Aviator (The Aviator, 2007) und Attentat auf Richard Nixon (The Assassination of Richard Nixon, 2004). Er bekam seine jüngste Oscar®-Nominierung 2007, für seine Performance in Edward Zwicks Drama Blood Diamond (2006), für die er auch Nominierungen für den Golden Globe, Critics’ Choice und Screen Actors Guild (SAG) Award® erhielt. Im selben Jahr sammelte DiCaprio außerdem Golden Globe, BAFTA, Critics’ Choice und SAG Award®-Nominierungen für seine Rolle in dem mit dem Oscar® ausgezeichneten Film Departed - Unter Feinden (The Departed, 2006) ein, seine dritte Zusammenarbeit mit Regisseur Martin Scorsese. Er teilte sich außerdem eine Nominierung für den SAG Award® für das beste Ensemble mit seinen Schauspielkollegen von Departed - Unter Feinden. Zuvor erhielt DiCaprio eine Academy Award®-Nominierung für seine schauspielerische Leistung in Scorseses hochgelobter Filmbiografie Aviator. DiCaprios Portrait von Howard Hughes in diesem Film brachte ihm außerdem den Golden Globe Award als Bester Schauspieler in einem Drama ein, sowie Nominierungen für den Critics’ Choice Award und den BAFTA Award. Zusätzlich wurde er mit zwei SAG Award® Nominierungen bedacht, eine als Bester Schauspieler und eine weitere für die beste Besetzung als Teil des Aviator-Ensembles. Im letzten Jahr spielte DiCaprio eine Hauptrolle in Ridley Scotts Der Mann, der niemals lebte (Body of Lies, 2008) und trat erneut mit Kate Winslet in Sam Mendes’ Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road) vor die Kamera. DiCaprio wurde in Hollywood geboren und bekam seine erste Schauspielrolle im Alter von 14. Die Rolle, die ihm den Durchbruch verschaffte, war die des Tobias Wolff in Die Geschichte einer Jugend (This Boy’s Life, 1993), Michael Caton-Jones‘ Adaption von Wollfs autobiografischem Roman, in dem DiCaprio an der Seite von Robert De Niro und Ellen Barkin brillierte. Noch im selben Jahr spielte DiCaprio neben Johnny Depp eine der Hauptrollen in Lasse Hallströms Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa (What’s Eating Gilbert Grape, 1993), die ihm seine ersten Oscar® und Golden Globe Nominierungen für seine Darstellung eines geistig behinderten jungen Mannes einbrachte. Zusätzlich gewann er den National Board of Review Award als Bester Nebendarsteller und den Los Angeles Film Critics Association New Generation Award. Danach spielte DiCaprio Hauptrollen in drei sehr unterschiedlichen Filmen, beginnend mit Sam Raimis Western Schneller als der Tod (The Quick and the Dead, 1995) neben Sharon Stone, Gene Hackman und Russell Crowe. Er wurde außerdem für seine schauspielerische Leistung als drogenabhängiger Jim Carroll in dem erschütternden Drama Jim Carroll - In den Straßen von New York (The Basketball Diaries, 1995) und für sein Portrait des omnisexuellen Poeten Arthur Rimbaud in Agnieszka Hollands Die Affäre von Rimbaud und Verlaine (Total Eclipse, 1995) gelobt. Im folgenden Jahr, spielte DiCaprio die Hauptrolle in Baz Luhrmanns aktualisierter Adaptation von William Shakespeares Romeo & Julia (William Shakespeare’s Romeo + Juliet, 1996), für die er den Preis als Bester Schauspieler bei der Berlinale gewann. Außerdem zeigte er sein Talent in dem hochkarätig besetzen Ensemble von Marvins Töchter (Marvin’s Room, 1996), für den er und seine Kollegen – darunter Meryl Streep, Diane Keaton und Robert De Niro – eine SAG Award® Nominierung für das Beste Ensemble erhielten. 1997 spielte DiCaprio die Hauptrolle in dem Blockbuster Titanic (1997), für den er eine Golden Globe Award Nominierung erhielt. Auf seinem Weg zu 11 Oscars® brach der Film jeden vorherigen Kassenrekord und bleibt einer der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Unter DiCaprios weiteren Werken findet man eine Doppelrolle in Der Mann mit der eisernen Maske (The Man in the Iron Mask, 1998) und weitere herausragende schauspielerische Leistungen in The Beach (2000); Woody Allens Celebrity - Schön, reich, berühmt (Celebrity, 1998), Steven Spielbergs Catch Me If You Can (2002), für den er eine weitere Golden Globe Nominierung erhielt und Gangs of New York (2002), sein erster Film mit Regisseur Martin Scorsese. Neben seiner Schauspielkarriere ist DiCaprio dafür bekannt, dass er sich für den Umweltschutz auf weltweiter Basis einsetzt. 1998 gründete er die Leonardo DiCaprio Foundation und später LeonardoDiCaprio.org. Um Umweltbewusstsein zu fördern, hat DiCaprio außerdem mit anderen Organisationen zusammengearbeitet. Seine Stiftung legt besonderen Wert darauf, auf die Folgen globaler Erwärmung, alternative und erneuerbare Energiequellen und auf den Erhalt der biologischen Vielfalt unseres Planeten hinzuweisen. DiCaprio sitzt außerdem im Vorstand der Organisationen NRDC und Global Green USA. 2008 trat die DiCaprio Foundation der California Community Foundation bei und ist nun als der Leonardo DiCaprio Fund at CCF bekannt. Die Stiftung unterstützt weiterhin umweltschützende Programme durch Stipendien und aktive Mitarbeit.

JEFF CUTTER (Kamera)

arbeitet gerade an der Neuverfilmung des Horrorklassikers Nightmare - Mörderische Träume (A Nightmare on Elm Street, 1984) mit Jackie Earle Haley als Freddy Krueger. Cutter machte sein Spielfilmdebüt als Kameramann mit Phil Joanous Spiel auf Bewährung (Gridiron Gang, 2006) mit Dwayne „The Rock” Johnson, nachdem er mehrere Jahre als Kameraassistent sowie als Kameramann für Fernsehprojekte wie „Rhythm City Volume One” und verschiedene Pilotfilme gearbeitet hatte. Kürzlich war er der Kameramann bei der Fernsehserie „Kings” und lieferte zusätzliches Bildmaterial für den Science Fiction Thriller Constantine (2005) und Standbilder für das Drama One Hour Photo (2002).

TOM MEYER (Szenenbild)

gewann 2006 einen Art Directors Guild Award für Exzellenz im Szenenbild für seine Arbeit an dem Fernsehfilm „The Half Life of Timofey Berezin” (2006), bei dem George Clooney, Steven Soderbergh und Peter Berg als Executive Producers fungierten. Meyer hat bislang die Hintergründe für Filme wie Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat (Valkyrie, 2008), Sie waren Helden (We Are Marshall, 2006), Alpha Dog - Tödliche Freundschaft (2006), So was wie Liebe (A Lot Like Love, 2005), Blue Crush (2002), Catch That Kid (2004) und den Kurzfilm Whatever We Do, einen Beitrag zum Sundance Film Festival 2003 , den Tobey Maguire produzierte, geschaffen. Meyer machte sein Debüt als Designer bei der Einbrecherkomödie Safecrackers oder Diebe haben's schwer (Welcome to Collinwood, 2002) unter der Regie von Anthony und Joe Russo und produziert von George Clooney und Steven Soderbergh. Er arbeitet momentan an Jonah Hex, der Spielfilmadaption des bekannten Comicbuchs, die im August 2010 in die Kinos kommen soll. Unter Meyers Arbeiten als Art Director findet man u.a. John Stockwells Verrückt/Schön - Crazy/Beautiful (Crazy/Beautiful, 2001), Christopher McQuarries Regiedebüt The Way of the Gun (2000), The Crow III - Tödliche Erlösung (The Crow: Salvation, 2000) und No Vacancy (1999). Er hat außerdem bei einer Reihe von Werbespots, Musikvideos und Pilotfilmen mitgearbeitet. Meyer begann seine Karriere als 13jähriger Praktikant am berühmten Actors Studio in Louisville, einem der angesehensten regionalen Theater der USA. Er verbrachte ein gutes Dutzend Jahre in der Theaterwelt, u.a. als Resident Design Associate am Seattle Repertory von 1993 bis1996, wo er lokale Premieren wie Arthur Laurents’ „Jolson Sings Again”, Jon Robin Baitz’ „A Fair Country” und Wendy Wassersteins „An American Daughter” ausstattete, alle von dem preisgekrönten Regisseur Daniel Sullivan inszeniert, sowie „Bill Irwin’s Experiments”, „Pretty Fire” und „SubUrbia”.

ANTOINETTE MESSAM (Kostüm)

hat sich eine Karriere in Film und Fernsehen aufgebaut, aus der besonders der Spielfilm Redemption (2004) mit Jamie Foxx und die Fernsehfilme „Jewel” (2001) mit Farrah Fawcett und Cicely Tyson, „Ruby’s Bucket of Blood” (2001) mit Angela Bassett und die Anthologie „Common Ground” (2000) herausstechen. Messams großer Erfahrungsschatz in den Bereichen Film und Musik brachte sie auf die Idee, ihre eigene innovative Modekollektion namens I Style zu entwerfen und zu vermarkten. Durch ihre Arbeit an in der heutigen Zeit spielenden Filmen wie dem Indie-Hit Liebe mich (Lie with Me, 2005), verfolgt sie die neusten Trends von der Street Culture bis zur Haute Couture. Messam hat außerdem als Stylistin für Produkte wie Bacardi Rum, Miller Beer und Ford gearbeitet und individuelle Stile für die Musiker von EMI Music Canada entwickelt, die in allen Aspekten von deren Marketing- und Werbekampagnen benutzt werden. Sie hat auch schon als Moderator von Fernsehshows gearbeitet und war erst kürzlich der kreative Direktor eines prominenten Mode- und Lifestyle-Magazins. Unter ihren vielen bemerkenswerten Errungenschaften, ist Messam besonders auf ihren Status als erste afrikanisch-kanadische Kostümbildnerin stolz. Sie wurde in Jamaica in eine Familie geboren, die sich dem Design von Kleidung widmete: ihre Mutter und ihr Großvater waren Schneider. Sie schloss die Academy of Design & Technology in Toronto mit dem Spezialgebiet Textilien ab. Dies führte wiederum zu einem Job in Asien, wo sie Schuhe entwarf. In ihrer Freizeit volontiert Messam als Mentor für junge Leute in der Mode- und Filmindustrie. Sie ist außerdem ein sehr gefragter Gastredner und hat an vielen Colleges und Universitäten Vorträge gehalten und sich an Podiumsdiskussionen beteiligt, um so junge, talentierte Modemacher zu erreichen.

JOHN OTTMAN (Musik)

hat sowohl als Filmkomponist als auch als Cutter große Erfolge vorzuweisen. Erst kürzlich war er Komponist, Cutter und Executive Producer des Zweiter-Weltkrieg-Dramas Walküre - Das Stauffenberg-Attentat (Valkyrie, 2008). Er hat außerdem die Filmmusik zu dem Science Fiction Thriller Invasion (The Invasion, 2007) und dem erfolgreichen Sequel Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer (2007), bei dessen erstem Teil er auch für die Musik verantwortlich war, komponiert. ORPHAN – DAS WAISENKIND ist seine zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Jaume Collet-Serra, bei dessen Regiedebüt House of Wax (2005) er auch mit von der Partie war. Ottman hat im Laufe seiner Karriere oft mit dem Regisseur Bryan Singer zusammengearbeitet, angefangen bei ihrer gemeinsamen Co-Regie des Kurzfilms Lion’s Den (1988), für dessen Schnitt Ottman außerdem verantwortlich war. Ottman gewann weiterhin einen BAFTA Award und einen American Cinema Editors Eddie Award für den Schnitt von Singers Kultfilm Die üblichen Verdächtigen (The Usual Suspects, 1994), für den er außerdem die Filmmusik komponierte. Seitdem arbeitete er mit Singer als Komponist und Cutter bei Der Musterschüler (Apt Pupil, 1998), X-Men 2 (X2, 2003) und Superman Returns (2006) zusammen. Ottman hat außerdem die Musik zu dem gerade fertig gestellten Sci-Fi Actionfilm Astro Boy mit den Stimmen von Nicolas Cage und Kristen Bell komponiert. Einige weitere von Ottmans Arbeiten als Komponist sind Kiss Kiss, Bang Bang (2005), Hide and Seek - Du kannst dich nicht verstecken (Hide and Seek), Cellular (2004), Gothika (2003), 24 Stunden Angst (Trapped, 2002), Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (Eight Legged Freaks, 2002), Pumpkin (2002), Bubble Boy (2001), Lake Placid (1999), Incognito (1997) und Cable Guy - Die Nervensäge (The Cable Guy, 1996).

PRODUKTIONSNOTIZEN

Kannst Du ein Geheimnis bewahren?

Nach einer Serie von Schwierigkeiten in ihrer Ehe, die in dem Verlust eines ungeborenen Kindes gipfelten, entscheiden sich Kate und John Coleman – die schon einen Sohn und eine Tochter haben – dass der beste Weg, ihre Familie zu retten, die Adoption eines neunjährigen Mädchens ist. Esther hat erst kürzlich ihre Adoptivfamilie bei einem Hausbrand verloren, dem sie selbst nur knapp entkommen konnte. Regisseur Jaume Collet-Serra, der zuvor den Horrorfilm House of Wax für die Produzenten Joel Silver und Susan Downey inszenierte, beschreibt Esther als „sehr mysteriös, aber gleichzeitig scheint sie auch sehr intelligent und kreativ zu sein. Kate und John, die Adoptiveltern, wollen ein ganz besonderes Kind. Und sie bekommen definitiv jemanden, der sehr, sehr besonders ist.“, sagt er mit einem Lächeln. Aber kaum haben sie Esther in ihrem Zuhause aufgenommen, beginnt eine Serie von tragischen Ereignissen, die Kate glauben lassen, dass hier etwas nicht stimmt und das engelhafte kleine Mädchen vielleicht nicht das ist, was es zu sein scheint. „Ich glaube, dass eine böse Person wie sie für das Publikum hochinteressant ist“, sagt Produzent Joel Silver. „Im wirklichen Leben würde man ihr nicht begegnen wollen, aber sie im Film zu sehen, macht schon Spaß. Sie ist eine Psychopatin in der Form eines kleinen Mädchens, das vor nichts haltmachen wird.“ Tatsächlich dauert es nicht lange, bis man bemerkt, dass mit Esther etwas nicht stimmt. Produzentin Susan Downey erklärt: „Kate und John waren dabei, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und haben beschlossen, ein älteres Kind zu adoptieren. Sie wollten jemanden finden, der zwischen ihrem älteren Sohn und ihrer jüngeren Tochter liegt, so dass das Familiengefüge stimmt und sie hoffentlich eine glückliche, fünfköpfige Familie sein können.“ Aber da gibt es etwas über Esther, was sie nicht wissen. Als John sie zum ersten Mal trifft, malt sie gerade ein wunderschönes Bild und singt lieblich vor sich hin. Kate kommt hinzu und die beiden finden sich nur zu schnell zu Esthers Intelligenz und ihrer interessanten Betrachtungsweise hingezogen. Die konservative und schüchterne Esther ist offensichtlich ein einzigartiges junges Mädchen. Kate, eine Musikerin und John, ein Architekt, können sich gut vorstellen, dass dieses außergewöhnliche Kind gut in ihre Familie passen würde, trotz – oder vielleicht gerade wegen – ihrer tragischen Vergangenheit. Collet-Serra bemerkt dazu: „Esther wird von der Familie mit offenen Armen aufgenommen, aber kurz nach ihrer Ankunft sehen wir, dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie erst schien. Wenn man einen Film mit einem bösartigen kleinen Mädchen macht, das grauenhafte Dinge tut, fängt man kleiner und subtiler an, als man es sonst von einem Horrorfilm erwarten würde. Kleine Dinge passieren und bevor man sich versieht, hat man einen Feind im eigenen Hause, dieses kleine Mädchen, das jede Situation manipuliert.“ Die momentane Situation der Familie Coleman ist reif für Manipulation. Kate, die sich immer noch von ihrem Verlust erholt, ist eine trockene Alkoholikerin und ihr Alkoholismus hat in der Vergangenheit fast zu einer Tragödie geführt, als ihre Tochter Max unter ihrer Aufsicht fast ertrunken wäre. John kämpft mit dem Impuls, seine Frau für das verantwortlich zu machen, was damals hätte passieren können. Diese Risse in ihrer Beziehung sind tief, was sie angreifbar macht und Esther eine Gelegenheit bietet. Leonardo DiCaprio, ein Partner in der Produktionsfirma Appian Way und einer der Produzenten des Films, erzählt: „Wir waren von dem Projekt so begeistert, weil es so viel mehr als der typische Genrefilm war. Ein Großteil seines Reizes hat damit zu tun, dass sich hinter den typischen Schreck-momenten des Genres ein komplexes psychologisches Drama abspielt.“ Schauspielerin Vera Farmiga, die die Rolle der Kate spielt, bemerkt: „Diese Geschichte gibt dem Genre eine ganz neue Richtung. Es geht hier nicht nur um Blut: hier passieren schreckliche Dinge wirklichen Menschen mit wirklichen Problemen. Dinge bei denen man schaudert und sagt, ‚Zum Glück passiert mir das nicht!‘“ Peter Sarsgaard spielt Kates Ehemann John und fand auch Gefallen an den realistischen Aspekten der Geschichte. „Im Kern geht es hier um eine zerbrochene Familie. Kate hat extreme Schuldgefühle wegen dem Unfall von Max, ihrem Alkoholismus und sogar der Fehlgeburt. Obwohl sie versucht, all dies hinter sich zu lassen, ist sich John immer noch nicht sicher, ob er ihr vertrauen kann und macht sich sogar selbst Vorwürfe. Esther kommt dazu, bringt diese Dinge ans Tageslicht und nutzt sie zu ihrem Vorteil. Ich denke, dass sich die besten Horrorfilme damit beschäftigen, was es heißt, ein Mensch zu sein und den Problemen, denen sich so viele von uns im eigenen Leben stellen müssen.“ Autor David Leslie Johnson schrieb das Drehbuch nach einer Geschichte von Alex Mace, der für Appian Way arbeitet. „Davids Drehbuch war genau das, was wir uns vorgestellt hatten“, stimmt Joel Silver zu. „Er hat die Geschichte und die Charaktere zum Leben erweckt.“ Für Johnson war ORPHAN – DAS WAISENKIND ein Traumjob. „Ich habe das Genre geliebt, seit ich ‚Böse Saat‘ gesehen habe“, gibt er zu. „Das böse Kind ist eines meiner liebsten Horrorgenres. Es hat etwas sehr direktes. Zuschauer haben immer eine starke Reaktion darauf – egal, ob es nun um ein Kind geht, das vom Teufel korrumpiert wird oder es sich einfach um ein abgrundtief böses Kind handelt… unsere Reaktion kommt immer direkt aus dem Bauch. Und ich wollte es nicht so angehen, wie es schon zuvor gemacht wurde. Ich wollte einen neuen Zugang finden, dem Thema einen neuen Twist geben. Und dann fiel mir die Überraschung für das Ende ein, das große Geheimnis, und von dort an habe ich dann genau genommen rückwärts gearbeitet.“ „Davids Drehbuch war großartig“, sagt Collet-Serra. „Die Charaktere waren so gut entwickelt. Ich sah wirklich das Potential, einen Film zu machen, der all die notwendigen Elemente hat: tolle schauspielerische Leistungen, eine dichte Atmosphäre, Spannung und der – nicht zu vergessen – sehr angsteinflößend ist. ORPHAN – DAS WAISENKIND ist in Wirklichkeit ein psychologischer Thriller, der zu einem Horrorfilm wird. Es ist kein direkter Horror. Die ganze Geschichte dreht sich um dieses Geheimnis und es ist sehr selten, dass ich ein Drehbuch lese und vom Ende vollkommen überrascht werde. Es war so glaubwürdig. Das ist es, was mich überzeugt hat.“ Silver fügt hinzu, dass – auch wenn das Publikum merkt, dass mit Esther etwas nicht stimmt – „sie diesen Schock haben sollen, diesen dies-hätte-ich-nie-erwartet Moment. Ich will, dass sie aus dem Kino kommen und sich genauso darüber unterhalten wie wir, als wir das Drehbuch gelesen haben.“ „David hat Charaktere erschaffen, an die wir wirklich glauben können“, sagt Downey. „Ich glaube, dass Kate und John ein Paar sind, mit dem sich die Leute identifizieren können, weil sie viele Fehler haben. Aber ihre Hintergrundgeschichten werden nicht als Krücken benutzt oder bloß als etwas, was den Charakteren Tiefe verleihen soll. Das ist es, was das Drehbuch für mich zu etwas Besonderem gemacht hat – die realistische Komponente, dass diese Leute, in die wir Emotionen investiert haben und an die wir glauben, in sich zusammenbrechen.“ Produzentin Jennifer Davisson Killoran stimmt ihr zu. „Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass diese Geschichte einen wahnsinnigen Spaß bringt. Sie lässt dich ständig raten und mutmaßen und gerade wenn du glaubst, das Geheimnis gelüftet zu haben, macht sie eine Drehung und du bist dir nicht mehr so sicher.“ Killoran fühlt sich außerdem zu den Mutter-Kind-Beziehungen, die das Herz der Geschichte ausmachen, hingezogen: „Ich denke, dass Kate ein wundervolles Portrait einer Frau ist, die verzweifelt versucht, das Richtige für ihre Kinder zu tun – ob nun ihre biologischen Kinder oder Adoptivkinder. Sie will einfach nur das Beste für sie.“ „Diese Mutter-Kind-Beziehung hat etwas sehr Ursprüngliches“, sagt Johnson, „und deshalb wollte ich sie ausbeuten und korrumpieren: etwas nehmen, was die natürlichste Bindung auf der Welt sein sollte, um dann beide in Feinde zu verwandeln. Der Mutter habe ich eine mit Problemen belastete Vergangenheit gegeben, damit ihr niemand glaubt, wenn sie sagt, dass mit Esther etwas nicht stimmt, weil sie nicht gerade die zuverlässigste Person ist.” Johnson legt aber Wert darauf, dass es die Leistung des Regisseurs war, die den Film „nicht nur angsteinflößend macht, sondern auch eine bedrohende und stimmungsvolle Atmosphäre schafft. Selbst am Anfang, wenn noch gar nichts Schlimmes passiert ist, hat man das Gefühl, dass etwas schiefgehen wird – und das hat viel damit zu tun, wie er den Film inszeniert hat und welchen Look er ihm gegeben hat.“ „Um großartig zu sein, muss ein Thriller vor allem intelligent sein: er muss neue Ideen haben“, führt Silver aus. „Und damit er wirklich funktioniert, muss er Suspense haben und dich auf eine Reise mitnehmen. Und Jaume macht das brillant. Er ist ein wirklich geduldiger Geschichtenerzähler, der sich die Zeit nimmt, das Publikum in seinen Bann zu ziehen.“ „Ich wollte eine Familie zeigen, die gute und schlechte Momente hat. Ich wollte den Finger nicht gleich am Anfang auf ihre Wunden legen, sondern erst sehen, warum sie zusammen sind, um ihnen eine Chance für ein Happy End zu geben“, erzählt Collet-Serra. „Dann, wenn wirklich etwas schiefgeht, sehen wir nur für einen Moment, eine wirkliche Gewalttat. Der Trick für mich ist, dies sehr realistisch, aber nur sehr kurz zu zeigen und mehr Gewicht auf die Geschichte und die schauspielerischen Leistungen zu legen.“

Weißt Du: anders zu sein, ist nicht so schlimm

Vera Farmiga spielt Kate, eine Frau und Mutter und trockene Alkoholikerin, die kürzlich in ihrem dritten Trimester eine Totgeburt erlitten hat. „Sie hat ein klaffendes Loch in ihrem Mutterleib und ihrem Herzen“, erzählt Farmiga, „aber sie versucht, stark zu sein und ihre Ehe und Familie zu retten. Ihr Entschluss, ein Kind zu adoptieren, kommt von Herzen. Sie muss etwas mit all der Liebe anfangen, die sie für ihr Kind verspürte… sie jemandem geben, der sie braucht. Adoption ist eine Möglichkeit, ihre Familie zu retten und sie wieder nah zusammenzubringen.“ Kate ist außerdem eine begabte Pianistin. Wir erfahren, dass sie eine Karriere als Lehrerin an einer prestigeträchtigen Musikschule hatte und sie diese aufgab, um eine Familie großzuziehen. Aber ihr Sohn könnte sich kaum für Musik interessieren und ihre Tochter ist stark taub und kann sie nicht hören. Der schwerste Schlag für sie war jedoch der Verlust eines Kindes, gefolgt von Max‘ schrecklichem Unfall, bei dem sie beinahe ertrunken wäre – ein Unfall, den Kate hätte verhindern können, wäre sie nüchtern gewesen. Aber egal wie weit sie in ihrem Heilungsprozess gekommen sind: ihr Ehemann kommt nicht umhin, ihr die Schuld zu geben – und auch sie kann sich selbst nicht vergeben. Die Schuldgefühle und der Vertrauensverlust haben einen Keil zwischen Kate und John getrieben, der durch die Ankunft von Esther, die Kates Schwächen und Johns Zweifel ausnutzt, nur noch größer wird. „Kate hat eine schwierige Reise hinter sich“, bemerkt Silver. „Sie hat ein Kind durch eine Totgeburt verloren. Sie ist eine Alkoholikerin und sie hat deshalb beinahe ein weiteres Kind verloren. Sie leidet unter großen Qualen. Aber sie hat wirklich versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und sie ist bereit, all dies hinter sich zu lassen, als dieses kleine Mädchen in ihr Leben kommt und sie wieder aus dem Gleichgewicht bringt.“ Farmiga erzählt, dass sie sich auf ihre Rolle vorbereitet hat, indem sie Zeit auf „Webseiten für Trauernde“ verbrachte. „Ich habe Geschichten über Frauen gelesen, die versuchen, mit dem Verlust eines Kindes klarzukommen. Es ist nicht einfach, die Stücke eines gebrochenen Herzens wieder zusammenzusetzen, nachdem man die Agonie einer Fehlgeburt erlebt hat. Der Schmerz treibt einen in die Verzweiflung; es ist der Schmerz eines leeren Mutterleibs und leerer Arme. Diese Tatsachenberichte haben mir die Augen geöffnet.“ „Vera ist perfekt für die Rolle”, bemerkt Downey. „Sie bringt eine Vielschichtigkeit zu Kate, so dass man wirklich spürt, dass sie eine Vergangenheit hat, dass sie mit Dämonen kämpft, die ihrer eigenen Vergangenheit entstammen.“ Kates Ehemann John wird von Peter Sarsgaard gespielt, mit dem Farmiga schon lange befreundet ist und der seinen Charakter als „eine Art von Friedensstifter“ beschreibt. „Er versucht ständig, Situationen abzufedern, sie in die richtige Perspektive zu rücken und alle zusammenzubringen, weil er glaubt, dass Kate vieles zu ernst nimmt und Dinge sieht, die nicht da sind.“ Sarsgaard gibt zu, dass sein Charakter alles andere als perfekt ist. „John hat ein sehr erfülltes Leben außerhalb der Familie, von dem man kleine Andeutungen mitbekommt“, sagt er. „Ich denke, er ist hauptsächlich daran interessiert, was um ihn herum Positives passiert und wenn etwas Schlechtes stattfinden sollte, ist sein erster Instinkt, die Situation zu beschwichtigen oder sogar zu ignorieren. Außerdem hat er Schwierigkeiten damit, über Kates frühere Probleme hinwegzukommen – und deshalb glaubt er ihr nicht, als sie ihn vor Esther warnt.“ Collet-Serra war überglücklich, Sarsgaard für seinen Film gewinnen zu können: „Peter war ganz oben auf meiner Liste”, erklärt er. „Und, wie es sich herausstellt, hätte die Chemie zwischen ihm und Vera besser nicht sein können.” „Die schauspielerischen Leistungen sind großartig”, stimmt Silver zu. „Vera und Peter sind wunderbare Schauspieler. Man nimmt ihnen wirklich ab, dass sie ein verheiratetes Paar in einer Krise sind.” „Bei Schauspielern wie Peter und Vera, lasse ich sie einfach ihren Job machen und filme sie auf die einfachste Art und Weise”, fügt Collet-Serra hinzu. Die Arbeit mit Kindern wiederum, erfordert eine ganz andere Herangehensweise. Der Regisseur erklärt: „Was man von Kindern will, ist eine naive Unschuld. Du musst mit ihnen proben, damit sie wissen, was die Szene benötigt, aber mit vielen Proben kannst du diese Unschuld auch verlieren. Mann muss sehr gekonnt balancieren, um die Spontaneität beizubehalten und sie trotzdem dazu zu bringen, alle emotionalen Töne zu treffen.“ Der Regisseur erklärt weiterhin, dass es ihm ein Vergnügen war, mit den jungen Schauspielern zu arbeiten. „Die Kinder sind ein wichtiger Aspekt des Films und wir hatten drei ganz unterschiedliche Charaktere, die sehr wichtig waren.“ Downey bemerkt: „Der Charakter von Esther beginnt auf eine Art und Weise – man muss glauben können, dass sie dieses süße, engelhafte Mädchen ist, dessen Leben in der Vergangenheit etwas schwierig war, das sich aber sehr freut, nun Teil dieser neuen Familie sein zu dürfen. Dann merkt man, nein, sie ist ziemlich böse und sie hat ganz andere Ziele. Und dann fragt man sich mehr und mehr, warum sie diese Ziele hat. Deshalb brauchten wir eine Schauspielerin, die all dies fertigbringen konnte. Abgesehen davon, dass sie mit Akzent sprechen sollte.“ Die relative Newcomerin Isabelle Fuhrman wurde in der Schlüsselrolle als Esther besetzt. „Ich habe das Drehbuch gelesen und es war so spannend, dass ich im Sessel herumgerutscht bin und mich fragte, ‚Was passiert als nächstes?‘“, erzählt Fuhrman. „Ich wusste, dass ich Esther spielen wollte, weil es so eine große Herausforderung sein und soviel Spaß machen würde, also habe ich mir ein altmodisches Kleid angezogen und Bänder um meinen Hals und meine Handgelenke gebunden. So bin ich dann zum Vorsprechen gegangen und habe versucht, mich so zu fühlen, wie sich Esther fühlt.“ „Aufgrund der Thematik brauchten wir eine sehr junge, aber gleichzeitig auch sehr starke Schauspielerin“, erinnert sich Collet-Serra. „Isabelle, die erst 11 Jahre alt war, hatte eine solche Selbstsicherheit. Sie kam rein und beherrschte den Charakter vollkommen.” „Esther ist sehr komplex. Mal ist sie süß und glücklich, dann eine Minute später ist sie verrückt, aufgebracht und wütend“, erklärt Fuhrman. „Sie glaubt, dass sie nie von jemandem geliebt wurde, dass sie ein gutes kleines Mädchen in einer Welt ist, die sich gegen sie gestellt hat. Sie fühlt sich so, als sei sie das Opfer. Ich habe versucht, alle ihre verschiedenen Seiten – ihre schüchterne Seite, ihre nette Seite, ihre bedrohliche Seite und ihre seltsame, fast verrückte Seite – in einer Person zusammenzubringen und meinen eigenen Twist hinzuzufügen. Wenn ich es geschafft habe, dass die Leute Esther lieben und gleichzeitig hassen, dann habe ich meine Aufgabe erfüllt.“ Silver war erstaunt über die Fähigkeit der jungen Schauspielerin, die Rolle zu verstehen. „Während des Besetzungsprozesses war sie eine unserer Favoritinnen“, sagt er. „Und ich muss nun sagen, ich glaube, wir hatten Recht. Sie ist fantastisch in dieser Rolle.“ Downey stimmt ihm zu: „Isabelle brachte all diese verschiedenen Aspekte in die Rolle ein – sie hat diese Erfahrenheit, aber dennoch auch diese naive Unschuld, wenn sie das jemandem so vorspielen möchte. Am Anfang des Films glaubt man wirklich, dass sie dieses süße kleine Mädchen ist. Als Esther sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelte, schaffte es Isabelle, die härteren und kantigeren Aspekte genauso hinzubekommen.“ Weil Esther russische Vorfahren haben soll und weil Max Zeichensprache zum Kommunizieren benutzt, war Fuhrmann hinter den Kulissen außerdem damit beschäftigt, sowohl Zeichensprache als auch den russischen Akzent für die Rolle zu lernen. „Zeichensprache zu lernen hat viel Spaß gemacht“, sagt sie. „Und ich mochte den Akzent. Eine andere Stimme zu haben, hat mich ein wenig verändert und mir geholfen, der Charakter zu werden.“ Die Zeichensprache war notwendig, weil Kate und Johns jüngere Tochter Max taub ist. Die Filmema­cher besetzten die Erstlingsschauspielerin Aryana Engineer, die gerade 7 Jahre alt war, für die Rolle. „Aryana ist jemand ganz besonderes“, erzählt Collet-Serra. „Sie war so unschuldig und voller Leben. In einem gewissen Maße geht es im Film darum, die Unschuld dieses jungen Mädchens zu bewahren, deswegen musste dies wirklich rüberkommen.” Engineer, die tatsächlich hörgeschädigt ist, sprach schon perfekt Zeichensprache, als sie zum Drehort kam. Sie konnte außerdem Lippen lesen, genauso wie sie es als Max im Film auch tut. Downey fügt hinzu: „Jaume hat dies gleich sehr kreativ in den Film eingebaut. Ganz am Anfang gibt es eine erstaunliche Szene, in der die enge Beziehung zwischen Max und Kate gezeigt wird. Der gesamte Sound verschwindet bis auf die Musik und dies erlaubt es dem Publikum, einen Moment lang die Perspektive von Max einzunehmen.” Komplettiert wird die Familie durch den Sohn, Daniel, der von dem vielbeschäftigten Jungschauspieler Jimmy Bennett dargestellt wird. Wir haben uns für die Rolle von Daniel sehr viele Schauspieler angesehen”, sagt Downey, „und Jimmy stach als die perfekte Addition zu der Familie heraus.” Collet-Serra stimmt zu: „Er ist ein Profi. Er hat den Charakter wirklich vollkommen ausgefüllt.” „Ich habe das Drehbuch gelesen und gedacht, „Wow, das ist wirklich gut“, kommentiert Bennett. „Das ist die Art von Film, die ich mag – Horror, furchteinflößende Filme. Sie riefen an und fragten, ob ich aus einem 5 Meter hohen Baumhaus springen würde. Ich sagte ‚Na klar!‘ Als wir das gedreht haben, hatte ich natürlich ein Drahtseil um und sprang in die Arme von anderen Leuten. Aber es hat viel Spaß gemacht. Solche Stunts mache ich wirklich gern.“ Bennetts Charakter ist tatsächlich der einzige in der Familie, der sich nicht über die Ankunft von Esther freut. „Daniel hat es gerade geschafft, ein wenig cool zu sein, und dann kommt diese neue Schwester und sie ist so uncool und alle seine Freunde denken jetzt, er sei ein Depp, wegen seiner neuen Schwester“, sagt Bennett. Daniel versucht, ein wenig von der Aufmerksamkeit seiner Familie zu behalten, aber „keiner hört mehr auf ihn, keiner schenkt ihm mehr Aufmerksamkeit. Es ist schwierig für ihn, weil er nur noch seine Schwester Max hat und nicht wirklich Zeichensprache spricht, also ist er genau genommen allein, nachdem Esther aufgetaucht ist.” Esthers Eintritt in die Familie Coleman wird durch Schwester Abigail, eine Nonne am St. Mariana’s Heim für Mädchen, ermöglicht. Schauspielveteranin CCH Pounder spielt die Rolle, die tatsächlich mit ihr im Hinterkopf geschrieben wurde. „Ich bin ein großer Fan von ihr und aus irgendeinem Grund hörte ich ihre Stimme in meinem Kopf, als ich das Drehbuch schrieb“, erinnert sich Johnson. „Jedes Mal, wenn ich Schwester Abigails Dialog schrieb, kam er in CCH Pounders Stimme raus, also habe ich mich einfach darauf eingelassen. Als es zum Casting kam, habe ich einfach die Daumen gedrückt.” Downey erinnert sich: „David hatte dieses Bild von CCH Pounder als Schwester Abigail. Und es war eine von diesen netten Situationen, wo wir uns an sie wandten, sie es machen wollte und das Timing auch perfekt stimmte.” Göttliche Fügung mag auch eine Rolle gespielt haben, da Pounder, auf die Frage, wie sie sich auf die Rolle einer Nonne vorbereitet habe, einfach sagt: „Überhaupt nicht. Ich bin in einem Kloster groß geworden. Ich wurde 14 Jahre lang von Nonnen erzogen. Ich habe die gesamte Transformation mitverfolgt – Frauen, die erst eine Novizin werden und dann eine wirkliche Nonne. Ich glaube, die Schwestern hielten mich für ein boshaftes kleines Kind… aber lange nicht so wie Esther!“, erinnert sie sich lachend. Boshaftes Kind oder nicht, Pounder spielte ihren Charakter perfekt, sagt ihr Regisseur: „Sie hat eine Reihe von sehr starken Szenen und sie ging einfach vor die Kameras und absolvierte sie auf spektakuläre Art und Weise“. Downey bemerkt: „Jaume ist ein unglaublich visueller Filmemacher und er genauso gut darin, diese realen Momente mit den Schauspielern zu kreieren, als wenn es darum ging, die richtigen Genremomente perfekt hinzubekommen. Aber er wusste auch, dass er eine elegante Geschichte erzählen wollte; es musste anspruchsvolle Momente geben, damit das Publikum diese gruselige Geschichte auch weiterverfolgen würde. Er hat sich sehr viel Zeit genommen und sich gut vorbereitet, weil er wirklich Dinge auf die Leinwand bringen wollte, die wir noch nicht gesehen haben.“

Schwierigkeiten finden stets einen Weg zu ihr…

Eines, was niemand in mehr als einem Jahrzehnt gesehen hatte, war der unglaublich starke Schneefall, der Toronto kurz vor den Dreharbeiten traf. Collet-Serra erinnert sich: „Als ich das Drehbuch zum ersten Mal las, war es ganz klar ein Herbstfilm. Eine Szene spielte an Halloween, die Blätter fielen – das war die Stimmung und demgemäß haben wir auch alles vorbereitet. Wir hatten sogar vorher ein paar Außenaufnahmen gedreht: Autos, die vorbeifahren, die Bäume, das alles – nur um sicherzugehen, dass wir es im Kasten haben. Und eine Woche vor Drehbeginn fing es an zu schneien. Ich glaube, es war der schlimmste Winter in den letzten 30 Jahren für Kanada.” „Als wir nach Toronto kamen, hatte es geschneit. Es herrschte eine Eiseskälte“, sagt Silver. „Also haben wir einen Winterfilm gemacht – überall liegt Schnee, man kann den Atem der Leute sehen. Ich glaube, es macht den Film klaustrophobischer, örtlich begrenzter. „Ich denke, wir hatten da großes Glück“, erklärt Collet-Serra. „Der ganze Winterlook ist eine perfekte Metapher für die Isolation. Und das ist es, was wir in Bezug auf Kate fühlen. Sie ist vollkommen isoliert, kämpft um ihre Familie – und das kommt gut heraus, während es im Herbst melancholischer gewirkt hätte und nicht so harsch gewesen wäre.“ Sich an die durch den plötzlichen Wetterwandel hervorgerufenen Schwierigkeiten erinnernd, erzählt Carmody: „Während der ersten zwei Wochen unseres Außendrehs sind wir ständig durch 60-90cm hohen Schnee gestapft; ganz besonders bei den Sequenzen mit dem Baumhaus. Allein das Equipment dort hoch zu bekommen war mörderisch. Wir konnten keine Beleuchtungsplattform aufbauen und auch keine Kräne. Die Crew musste wirklich jeden Gegenstand nach da oben tragen. Und wir drehten in einem Naturschutzgebiet, so dass wir keine Nägel in die Bäume hauen konnten: wir mussten die Bäume zusammenbinden und alles darauf aufbauen. All das bei minus 20 Grad und 90cm Schnee. Dann mussten wir natürlich den Schnee beim Drehen unberührt lassen, obwohl da 115 Leute rumliefen. Das war definitiv eine Herausforderung.“, sagt er lachend. Das Wetter stellte nicht die einzige Herausforderung am Drehort dar. Um den gruseligen Unterton einzufangen, den der Film benötigte, wollte Regisseur Collet-Serra eine spezifische Serie von Kamerabewegungen innerhalb des Hauses ausführen. Carmody erklärt: „Statt jedes Stockwerk des Hauses auf einer anderen Plattform zu bauen, so dass man sich nie mehr als 1 bis 2 Meter über dem Erdboden befindet, haben sie tatsächlich ein dreistöckiges Haus gebaut.” Anspannung und Klaustrophobie waren natürlich auch kritische Elemente des Films. Die meisten Kulissen werden normalerweise in einem größeren Maßstab gebaut, als ein normaler Raum, so dass die Crew sich darin bewegen kann. Aber das Haus der Colemans war fast maßstabsgetreu und außerdem ein offenes Design mit verschiedenen Winkeln und Wänden, die aus besonderen psychologischen Gründen notwendig waren oder um die Gewalt zu verstecken, die dort stattfinden würde. „Wir wollten ein offenes Haus, so dass man immer das Gefühl hat, Esther könnte um die Ecke stehen und zuhören.“ Jeff Cutter, der Kameramann, leuchtete das Haus mit demselben Hintergedanken aus. „Jeff schuf Lichtbassins, so dass man niemals glaubte, sehen zu können, wer alles im Zimmer ist; Esther könnte da sein und die anderen würden es nicht wissen“, erklärt Collet-Serra. „Er hat ein gutes Gefühl fürs Geschichtenerzählen und mag eine sehr naturalistische Ausleuchtung – und das war es, was ich wollte. Ich wollte nicht, dass dies ein Horrorfilm wird, bei dem das Licht immer von hinten kommt, das ist zu üblich im Genre. Ich wollte, dass alles realistisch aussieht. Ich wollte, dass eine düstere Stimmung entsteht. Und er hat dies verstanden.“ Das Haus wurde von dem Szenenbildner Tom Meyer entworfen, der – laut Collet-Serra – „einen absolut fantastischen Job abgeliefert hat. Wir wollten etwas, was modern ist, mit einer Mischung von warm und kalt. Wir fanden dieses Haus, das sehr sachlich aussah – vieles innen war aus Zement – und wir brachten ein wenig Wärme mit ein, indem wir Holz benutzten. Wir bauten außerdem noch das Gewächshaus.“ „Das Haus war genau das, was alle brauchten“, fügt Downey hinzu. „John ist ein Öko-Architekt, also wurde das Haus so erschaffen, dass es energieeffizient aussieht, dass es Elemente wiederverwendet. Und das Gewächshaus passt zu den emotionalen Elementen und den Actionelementen der Story, also war es eine großartige Beigabe.“ Bei den Innenräumen, die größtenteils in einem Studio gebaut wurden, richtete man sich nach den Storyboards, die der Regisseur für einige der Sequenzen angefertigt hatte. „Tom hat den Grundriss des Hauses genau genommen nach den Einstellungen entworfen, die ich haben wollte oder brauchte“, sagt Collet-Serra. Ein weiteres wichtiges Element des Films waren die Kostüme. Die größte Herausforderung für Kostümdesigner Antoinette Messam war es, Esthers Kleidung zu entwerfen. „Antoinettes Kostüme halfen, den Charakter zu definieren“, gibt Collet-Serra zu. „Esthers Silhouette ist es, was sie zu Esther macht – ihre Bänder, die traditionell russisch aussehenden Kleider, die sie trägt. Sie waren ein bisschen altmodisch, aber gleichzeitig nicht alt. Sie konnten nicht so seltsam aussehen, dass sie vollkommen fehl am Platze gewirkt hätten; sie sollten nur ein wenig seltsam aussehen und ich glaube, Antoinette hat ganze Arbeit geleistet.“ „Sachen, die okay aussehen; Sachen, die komplett und entsetzlich normal aussehen, sollte man normalerweise vermeiden“, warnt Schauspieler Peter Sarsgaard. „Esther sieht aus wie ein gepflegtes, sauberes, perfektes kleines Mädchen – aber natürlich ist sie von Grund auf verdorben.” Dieses Nebeneinanderstellen von alt und neu, modern und altmodisch, findet sich auch in der Filmmusik wieder, die immer schon ein wichtiges Element eines Genrefilms war. Die Filmmusik wurde von Collet-Serras House of Wax (2005) Mitstreiter John Ottman komponiert. „Wenn ich jeden Film mit John machen könnte, wäre das für mich eine große Freude“, sagt Collet-Serra. „Und natürlich hat Esther auch ihr eigenes Leitmotiv. Den gesamten Film hindurch singt und pfeift sie den Song ‚Glory of Love’. Also brachte John die Noten und Elemente des Songs in ihr Leitmotiv mit ein, was Spannung schafft.“ Ein weiterer Hauptcharakter, Kate, ist eine Klavierlehrerin, also war es Johns Idee, gewisse Melodien zu komponieren, die ihre Beziehung zu ihrer Familie wiederspiegeln und die wir dann verfälschen konnten, um mit den Melodien einen thematischen Bogen zu schaffen. John kann sehr gut die emotionale Sensibilität eines Films, der einen starken Charakter hat, mit anderen Elementen kombinieren, ohne den Thriller-Aspekt zu verlieren.“

Du wirst mich doch nicht verpetzen, oder?

„Ich glaube, die Leute werden sich diesen Film gern ansehen, weil er ihnen viel Angst machen wird“, sagt Isabelle Fuhrman. „Er wird sie denken lassen, ‚Nein, bitte, geh‘ bloß nicht um diese dunkle Ecke rum, nicht um die Ecke, nein, nein, nein… Da wird etwas Schlimmes passieren!’“ „Anspannung und Angst gehen Hand in Hand“, sagt Regisseur Jaume Collet-Serra. „Der Horroraspekt kommt mit der brutalen Gewalt, der sich die Familie und andere ausgesetzt sehen, wenn sie dieses kleine Mädchen bekämpfen, diesen Feind von innen. Ich denke, dass Horror und Psychothriller eine gute Kombination sind.“ „Es ist ein Film, den man mehrfach anschauen möchte, weil es so viel gibt, was einem beim ersten Mal entgangen sein könnte“, sagt Produzent Leonardo DiCaprio. „Ich bin stolz auf den Film und alle, die geholfen haben, ihn auf die Leinwand zu bringen.“ Produzentin Susan Downey erklärt: „Wir haben definitiv versucht, eine Urangst freizulegen, die Menschen von dem haben, was sie in ihr Heim lassen oder in ihr Leben. Ich glaube, dass Kate und John Esther mit den besten Absichten in ihre Familie aufnehmen, aber sie werden von diesem kleinen Mädchen komplett untergraben. Das ist etwas, was Leuten nahegehen wird, was hoffentlich im Publikum Ängste auslösen wird. Aber ich glaube auch, dass die Fehler, die diese Charaktere in der Vergangenheit gemacht haben, sie nun einholen, weil sie es diesem kleinen Mädchen erlauben, ihre dunkelsten Geheimnisse herauszufinden. Und jeder hat ein Geheimnis – Kate hat Geheimnisse in ihrer Vergangenheit; John in seiner. Selbst Max wird gezwungen, Geheimnisse zu haben. Aber natürlich hat Esther das größte Geheimnis von allen.“ Producer Joel Silver bringt es auf den Punkt, „ORPHAN – DAS WAISENKIND ist ein anspruchsvoller Film, der gleichzeitig auch sehr spannend und sehr verstörend ist. Es ist nicht bloß ein Film über ein böses Kind, es tut sich weitaus mehr Heimtückisches. Das Publikum wird sich ständig fragen: ‚Was stimmt nicht mit Esther?‘ Und natürlich wollen wir, dass sie darüber reden. Aber wir hoffe, dass sie das Geheimnis nicht verraten.“